Alles eine Frage des Milieus

Bislang habe ich immer gedacht, dass meine Werte und Verhaltensweisen das Ergebnis meines umtriebigen Lebens sind. Entstanden und geformt durch zahllose Ereignisse – gute wie schlechte -, ergänzt und abgeändert durch unendliche Ratschläge, Tipps und Vorbilder.
Ich dachte zwar nicht, dass ich einzig sei mit meinen Einstellungen, dass sie allerdings problemlos vorhersehbar sind, verwunderte mich dann allerdings schon, und daran war nur meine Freundin schuld.

Am vergangenen Sonntag kam meine Freundin Petra zum Frühstücken zu uns. Freudig erzählte sie mir von ihrem neuen Job: Marketingleitung bei einem Immobilienunternehmen. Ihre Hauptaufgabe: neue Zielgruppen zu gewinnen, insbesondere die LOHAS.

„Wen sollst Du ansprechen?“, wollte ich wissen.
„Die Lohas! Das bedeutet ‚Lifestyle of Health and Sustainability‘ “, klärte mich Petra bereitwillig auf.
„Und warum sind die wichtig für Euer Unternehmen? Was macht Ihr so Gesundes?“

„Mein Chef saniert die Wohnungen umweltverträglich. Er achtet sehr darauf, woher die Baumaterialien kommen, was generell verwendet wird und ob es nicht alternative Bausubstanzen gibt. Daher möchte er diese besondere Gruppe von Menschen ansprechen.“

Laut den Websiten von gruenderszene.de seien Lohas dafür bekannt, dass sie einen ethisch korrekten Konsum- und Lebensstil verfolgten, der sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiere. Dabei würden sie auch auf die Fortschrittlichkeit und Innovation von Produkten achten. Zudem sei deren Umwelt-, Gesundheits- und Konsumbewusstsein sehr ausgeprägt. […] Diese Verbrauchergeneration präferiere Produkte, welche der Umwelt und dem Klima förderlich und nicht unter katastrophalen Sozialbedingungen hergestellt worden seien.

Ich war beeindruckt: „Donnerwetter, was Ihr alles so über die Leute wisst. Und ich dachte, schon unsere Nachbarin Frau Schmitt kennt uns in- und auswendig.“

Petra verdrehte die Augen. Das gehöre zu einer gründlichen Zielgruppenanalyse dazu: „Oder wozu gibt es wohl das Sinus-Institut?“
„Ja, wozu gibt es das eigentlich?“, wollte ich wissen.

Petra schien beinahe zu verzweifeln. „Na, was meinst Du, wie die ganzen Kundenbindungs-programme funktionieren? Auf gut Glück etwa oder weil jemand einen tollen Einfall hatte?! Das beruht auf profunder Marktforschungsarbeit.“
Die Sinus-Milieus sind ein Gesellschafts- und Zielgruppenmodell, das Menschen nach ihren Lebensstilen und Werthaltungen gruppiert, laut eigener Website-Aussage auf www.sinus-institut.de.

Auf diesen Seiten kann sich jeder informieren und auch überlegen, zu welchem Milieu er gehört und was ihn auszeichnet. Unglaublich, oder?

Quelle: sinus-institut.de

Wir von GreenLine finden diesen Ansatz so spannend, dass wir uns zukünftig noch mehr mit den (digitalen) Zielgruppen wie Lohas oder Bio-Natives beschäftigen wollen bzw. mehr über nachhaltige Themen berichten wollen. Wir möchten über Umwelt-Vorreiter und Nachhaltigkeits-Pioniere schreiben und ein wenig Aufklärung betreiben.

Bleiben Sie uns also auf den Fersen und lassen Sie sich überraschen.

Ihre Katrin

Alles läuft rund!

Wie sieht es bei Ihnen zur Zeit Zuhause aus?

Bei uns erblasst peu à peu der Weihnachtszauber. Der Adventskranz musste bereits das Zeitliches segnen, aber unser windschiefer Tannenbaum bleibt uns noch ein paar Tage erhalten. 😉

Die letzten Feiertage waren herrlich beschaulich und sehr ruhig. Wir haben sie ausschließlich mit der Kernfamilie verlebt, ohne ellenlange Verwandtenbesuche, ohne exzessives Essensgelage, ohne exklusive Geschenke. Besonders letzteres hatten wir vorab vereinbart und uns sogar (!) daran gehalten.

Daher kam meine praktische Sattelhaube für den Drahtesel meines Lieblingmenschens auch gut an – handgemacht von einer Berliner Schneiderin, quasi ein Unikat-Schmuckstück für sein Fahrrad.

„Damit Du auch im Regen eine gute Figur machst.“ Mit diesen Worten und einem Augenzwinkern übergab ich meinem Partner das Geschenk.
Gespannt packte er es aus. „Na, da kann ich die Plastiktüten, die bislang meinen Sattel schützten, endlich wegschmeißen. Mein Rad erhält damit eine richtige Aufwertung“, freute er sich.
„Es ist wichtig, dass Du Dein Rad ein wenig besser pflegst. Schließlich nutzt Du es beinahe täglich.“
„Stimmt. Wusstest Du eigentlich, dass ich in diesem Jahr insgesamt 780 Kilometer damit gefahren bin?“
„Wow, nicht schlecht“, antwortete ich beeindruckt.
„Ja, hingegen fahren die Deutschen nur rund 380 Kilometer jährlich mit dem Velo, so eine Studie des Umweltbundesamtes auf den Seiten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V..  Natürlich ist das ein Durchschnittswert und die Zahl stammt aus dem Jahr 2011. Allerdings umfasst sie nur die Wege zur Arbeit mit dem Rad, keine Freizeitfahrten.“
„Ja, darauf hätte ich auch mal wieder Lust, mit dem Rad einen schönen Ausflug zu machen“, seufzte ich und schaute in den nebelverhangenen Himmel.
„Da werden wir uns noch ein wenig gedulden müssen. Aber weißt Du, was wir in der Zwischenzeit machen könnten?

Copyright: 2 Räder - 200 Jahre - Ausstellung des Technoseum in Mannheim.

Copyright: 2 Räder – 200 Jahre – Ausstellung des Technoseum in Mannheim.

Das Fahrrad feiert in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag, und das Technoseum in Mannheim hat dem Erfinder, Freiherr von Drais, und seiner Laufmaschine eine Ausstellung „2 Räder- 200 Jahre“ gewidmet. Sie geht noch bis zum 25. Juni 2017.“

„Klingt interessant. Da wollen wir aber nicht mit dem Fahrrad hin, oder?“

„Nun, wir könnten das Angebot Bahn und Fahrrad nutzen. Anschließend radeln wir entlang des Neckars nach Mosbach zum GreenLine Hotel Lamm.

GreenLine Hotel Lamm in Mosbach

GreenLine Hotel Lamm in Mosbach

Das sind nur 80 Kilometer.“
„Nur 80 Kilometer?!“
„Na, was ist mit Deinem guten Vorsatz, mehr Sport in diesem Jahr zu machen, Katrin?“
„Och, muss es gleich soooo viel Sport sein? Geht nicht ein bißchen weniger?“
„Weniger geht nicht, dann könntest Du auch gleich alles beim Alten belassen.“

Das zeigte mir, dass ich zukünftig den Mund mit derartigen Äußerungen nicht zu voll nehmen sollte, und dass meine bessere Hälfte über eine hervorragende Erinnerungsfunktion verfügt. So ein Mist!

In diesem Sinne: Behalten Sie Ihre guten Vorsätze im Visier und fahren Sie mehr Rad.
Die Umwelt und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken!

Neunmal-kluge-Grüße,

Ihre Katrin

Wichtig für Ihre Weihnachtsgeschenke

Der Countdown läuft: Noch 16 Tage bis Heiligabend!

Was bei dem einen für Tiefenentspannung sorgt, (da jener bereits alle Geschenke eingetütet hat), verursacht bei dem anderen zumindest eine latente Nervösität.

Geschenkekaufen kann qualvoll sein, auf jeden Fall für denjenigen, der keine Ideen hat, was er seiner besseren Hälfte, seinen Eltern, Oma, Opa, Tante, Nichte oder auch Cousins oder sogar dem Nachbarn schenken soll.

Geschenke sollen persönlich sein, nicht zu protzig daherkommen, nach Möglichkeit den Vorlieben des Beschenkten entsprechen und zum Geldbeutel des Schenkers passen.
Keine leichte Aufgabe! Daher meine Frage: Warum setzen wir uns jedes Jahr diesem gleichen Stress-Ritual aus? Ist es Gewohnheit?

Das Sonntagsblatt hat bereits im Dezember 2015 dazu folgende Antwort gegeben: „Für die Ethnologin Sigrun Preissing handelt es sich beim Schenken um eine »Transaktionsform«, die es überall auf der Welt gibt und die speziellen Ritualen unterliegt, etwa an Feiertagen oder an Geburtstagen. »Dabei geht es um die Herstellung oder Aufrechterhaltung von Beziehungen. Geschenke sind in der Regel ein Ausdruck dafür, dass mir an einer Beziehung gelegen ist«, sagt die Autorin.

Und auch nach Ansicht des Kultursoziologen Gerhard Schmied stehen Geschenke für ein »riesiges Netz von Beziehungen«, das unsere Gesellschaft durchwebt, wie er schreibt: »Beziehungen, die letztlich nie vollkommen stabil sind, derer wir uns (…) letztlich nie vollkommen sicher sein können, sollen durch Geschenke stabil gehalten werden.« […] 

Für den katholischen Theologen und Brauchtumsexperten Manfred Becker-Huberti hingegen ist Schenken »immer ein Zeichen des Mitgefühls, es geht um das liebevolle Betrachten meines Nächsten«. Man möchte anderen eine Freude bereiten. Dabei sei es ein Akt der Selbstlosigkeit, ein Verzicht auf den eigenen Vorteil. […]“

Derartige Empathien scheinen nicht bei allen, vorwiegend männlichen Mitmenschen, vorhanden zu sein, wenn man der repräsentativen TNS-Umfrage, in Auftrag gegeben von Ebay, ebenfalls aus dem Vorjahr, Glauben schenken darf:

So ticken die deutschen Männer
Männer sind Geschenke-Muffel: Jeder zehnte Mann kauft dieses Jahr überhaupt keine 
Geschenke zu Weihnachten.
 – Lieber putzen als shoppen: Fast jeder fünfte Mann, der Geschenke kauft, würde stattdessen 
lieber Aufgaben im Haushalt übernehmen.
Männer gehen es pragmatisch an: Ein Drittel der deutschen Männer sieht keinen Grund, 
unliebsame Geschenke nicht zu verkaufen.
Big Spender: Wenn deutsche Männer ihre Partnerin zu Weihnachten beschenken, sind sie 
großzügiger als Frauen. Im Durchschnitt geben sie 124 Euro für Geschenke ihrer besseren Hälfte aus. Frauen dagegen investieren mit 84 Euro im Schnitt 40 Euro weniger in die Liebe.

Generell gesprochen gehören die Deutschen nicht zu den spendabelsten Schenkern im internationalen Vergleich, jedoch shoppen sie am liebsten von allen im Internet nach Weihnachtsgeschenken:

Die Deutschen werden dieses Jahr [2016] im Durchschnitt für Weihnachtsgeschenke 291 Euro ausgeben, so das Markenartikel-Magazin. Damit lägen sie im internationalen Vergleich hinter den Schweizern, Österreichern und Briten. Letztere seien zu Weihnachten am spendabelsten: Umgerechnet 452 Euro wollten sie im Schnitt für Geschenke aufwenden, gefolgt von Schweizern mit 380 Euro und Österreichern mit 372 Euro. Zu diesem Ergebnis komme eine internationale Studie von der Paysafe Group Plc mit Sitz in Wien.

Die Gesamtauswertung der Frage „Wie viel Prozent Ihrer Weihnachtsgeschenke werden Sie in diesem Jahr voraussichtlich online kaufen?“ brachte folgende Ergebnisse: 39,6 Prozent in Österreich, 53,4 Prozent für Deutschland, 32,7 Prozent für die Schweiz und 52,2 Prozent für Großbritannien.

Dabei würden 49,5 Prozent gerne Bücher/E-Books online kaufen. Platz zwei belege die Kategorie CDs und DVDs mit 44,2 Prozent, gefolgt von Spielsachen und Spielen (40,9 Prozent). Auch Gutscheine (38,1 %) und Eventtickets (35,9 %) seien Geschenke, die die deutschen Befragten besonders gerne im Internet bestellten.

Falls Sie nun auch in Shopping-Laune verfallen sind, habe ich hier zwei „heiße Empfehlungen“ parat.

Beim Netto-(Super-)Markt mit dem Hund Scotti im gelben Logo können Sie „Glücksmomente“ für die nächste Auszeit verschenken: 2 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, ein Begrüßungsgetränk pro Person sowie kostenfreie Sauna- und/ oder Schwimmbadbenutzung zum Preis von 109,00 €/ für zwei Personen.

Oder, falls Ihnen der nächste Netto-Markt zu weit entfernt ist, kreieren Sie einen individuellen Gutschein mit frei wählbaren Wert auf www.greenline-hotels.de.

In jedem Fall ein genussvolles Geschenk, an dem auch der Beschenkte partizipieren kann.

Haben Sie eine stimmungsvolle Weihnachtszeit. Herzlichen Dank, dass Sie diesen Blog so eifrig lesen und auch folgen.
Ich freue mich, wenn ich Sie im kommenden Jahr mit weiteren Highlights aus dem GreenLine Land und meinem Leben erfreuen kann.

Frohe Weihnachten,

Ihre Katrin

Zu Besuch bei Frau Holle

Es ist unser typisches Zubettgeh-Ritual. Jeden Abend, bevor meine Tochter sich schlafen legt, lese ich ihr eine Geschichte vor: manchmal sind es klassische Märchen, manchmal lustige Kurzgeschichten über ein Geschwisterpaar oder auch spannende Erzählungen über Piraten.

In letzter Zeit stehen Märchen wieder hoch im Kurs. Vielleicht liegt es an der bevorstehenden Weihnachtszeit. Eine Erzählung liebt sie dabei besonders: Frau Holle.

© Deutsche Märchenstraße e.V.

© Deutsche Märchenstraße e.V.

Erst gestern hat sie mich gefragt, ob wir Frau Holle nicht auch mal besuchen könnten. Sie würde auch so gern die Betten aufschütteln. Schließlich würde es dann endlich schneien. (Darauf wartet sie, seit dem ich gesagt habe, dass man im Winter Mütze und Handschuhe tragen muss.)

Um ehrlich zu sein, wußte ich erst gar nicht, was ich auf diesen Wunsch erwidern sollte. Also zog ich mich mit einem unverbindlichen „Schauen wir mal“ aus der Affäre. Abends erzählte ich meinem Lieblingsmenschen von dieser Situation. Er schmunzelte und meinte nur: „Kein Problem. Kennst Du nicht die Deutsche Märchenstraße?“
„Die Deutsche Märchenstraße? Nö, wo soll die denn entlang führen? Durch Entenhausen?“
„Jetzt vermisch mal nicht alles miteinander, nur weil Du keine Ahnung hast.“, riet mir meine bessere Hälfte und erklärte dann, dass sich die Deutsche Märchenstraße durch die Orte Bremen, Hameln, Hannoversch Münden, Bad Soden Allendorf, bis ins Werratal und Hanau zöge.

© Deutsche Märchenstraße e.V.

© Deutsche Märchenstraße e.V.

Der Grund dafür war das Brüderpaar Grimm. Vor 200 Jahren, 1816 bis 1818, trug es erstmalig 585 „Deutsche Sagen“ zusammen und veröffentlichte diese. Deshalb feiere die Deutsche Märchenstraße dieses Jubiläum bis Mitte 2018 an sagenumwobenen Orten mit besonderen Aktionen.

Beispielsweise können sich kleine und große Märchenfreunde die authentischen Orte von Frau Holle im Werratal anschauen. „Allein zehn sagenhafte Orte auf dem Hohen Meißner werden Frau Holle zugeschrieben.

Hoher Meissner © Deutsche Märchenstraße e.V.

Hoher Meissner © Deutsche Märchenstraße e.V.

Der wohl eindrucksvollste ist der Frau-Holle-Teich nahe dem Aussichtspunkt Schwalbenthal.

Der idyllisch gelegene Teich, an dessen Rand eine über drei Meter hohe Holzskulptur steht, gilt als Eingang in das unterirdische Reich der Frau Holle. In Vockerode, einem Dorf am Fuße des Meißners, sitzen Goldmarie und Pechmarie – als Bronzefiguren – auf ihren Brunnen.“ Das empfiehlt der Tourismusverband Werratal auf seiner Website.

© Schloss Hotel Wolfsbrunnen

© Schloss Hotel Wolfsbrunnen

© Schloss Hotel Wolfsbrunnen

Und wer neben so viel Märchenhaftem auch eine zauberhafte Herberge für die Nacht sucht, kann im neuen GreenLine Mitgliedshaus, Schloss Hotel Wolfsbrunnen, sein Haupt elegant zur Ruhe betten und von Frau Holle träumen.

Das idyllisch gelegene Schloss aus dem Jahre 1904 mit seinen 55 Zimmern begeistert durch eine malerische Aussicht und eine stilvolle Einrichtung.

In der Vorweihnachtszeit lässt der Küchenchef auch Kinderherzen höher schlagen. So stellt er mit den Nachwuchs-Köchen eigene Lebkuchenhäuser her. Anmelden können Sie sich hier.

Ihre Katrin

Selbstgemacht und essbar – kreative DIY-Adventskalender

Bisweilen wird man als Elternteil schon mit merkwürdigen Fragen konfrontiert.
Allerdings ist es nicht immer der Nachwuchs, der einen mit den beliebten Warum-Fragen Löcher in den Bauch fragt und damit schieres Kopfzerbrechen auslöst. Manchmal können auch andere Mütter oder Väter sonderbare Fragen stellen, so wie gestern die Kita-Mutter Ivonne, die ich wirklich sehr mag:
„Katrin, Duuuu, könntest Du mir einen Gefallen tun? Ich brauche noch sechs Klopapierrollen. Könntest Du mir welche geben?“
Mein Gesichtsausdruck muss so verwirrend ausgesehen haben, dass Ivonne sofort ergänzte: „Also, ich meine natürlich leere.“
Noch mehr Fragezeichen erschienen in meinem Gesicht: „Was möchtest Du denn damit, Ivonne?“

Ein mädchenhaftes Kichern war ihre erste Reaktion: „Na, ich benötige die leeren Klopapierrollen zum Basteln. Ich möchte nämlich für meinen Kleinen dieses Jahr einen Adventskalender selbst basteln, und dazu benötige ich diese Rollen.“
Ahhh, langsam verstand ich: „Klingt interessant, was machst Du denn daraus?“

Ivonne erklärte mir, dass sie auf familie.de eine superleichte Anleitung für einen bunten, ansprechenden Adventskalender gefunden habe.

Allerdings hat sie diese Idee erst vor einer Woche entdeckt, und nun wird es mit dem Sammeln der Klorollen zeitlich recht knapp. Daher ihre Suche nach aufgebrauchten Toilettenpapierrollen. „Und, was für einen Kalender bekommt Deine Tochter, Katrin?“

„Ich habe einen wiederverwendbaren Kalender mit 24 Stoffbeuteln.

Aber für die Omas und Opas sind wir eifrig am Basteln. Da habe ich über labbe.de  Blanko-Adventskalender bestellt, die wir nun selbst bemalen und gestalten können. Das macht Spaß, ist aber auch jede Menge Arbeit.“

Ivonne nickte verständnisvoll.

Übrigens, für alle, die jetzt noch Lust auf einen DIY-Adventskaleder bekommen, denen empfehle ich den Last-Minute-Kalender, ebenfalls auf familie.de. Dazu benötigt man nur Reis, etwas Tonkarton und Draht sowie hübsches Geschenkpapier oder Servietten. In dieses verpackt man dann kleine Leckereien oder Nettigkeiten und „vergräbt“ sie unter dem Reis. Alles zusammen dekoriert man in einer Glasschale.

Der Clou: Der Reis kann anschließend wieder seiner eigentlichen Verwendung zugefügt werden. 😉 Demnach ein Two-in-one-Kalender, selbstgemacht und essbar – wenn das mal nicht nachhaltig ist.

Was basteln Sie für einen Adventskalender?

Schicken Sie uns Bilder von Ihrem selbst gestalteten Kalender an info@greenline-hotels.de und gewinnen Sie entweder eines von 5 Häkelbüchern oder einen von 5 Happy Holiday Schecks für ausgewählte GL Hotels.

happy-holiday-scheckDort können Sie gratis zwei Nächte übernachten und bezahlen nur Frühstück und die Halbpension.

Einsendeschluss ist der 30. November 2016.

Kreative Bastel-Grüße,

Ihre Katrin

Be british – classic tea time am Niederrhein

Am vergangenen Sonntag war ich bei einer Freundin zum Kaffee eingeladen, dachte ich jedenfalls. Als sie mir die Tür öffnete, vernahm ich bereits den Duft von frisch gebackenem Kuchen.

„Hm, das riecht ja lecker bei Dir. Was ist denn das?“, fragte ich sie sie direkt.
„Lass Dich überraschen. Ich habe mal etwas Neues ausprobiert.“ Mit diesen Worten lotste sie mich in ihr Wohnzimmer.

Sie hatte sich wirklich viel Mühe für unser Kaffeekränzchen gegeben. Nicht nur, dass sie ihr schnuckeliges Wohnzimmer mit Kerzen wohlig erleuchtete.

Das Highlight prangte auf dem Couchtisch: eine dreigeschossige Etagere mit unzähligen Leckereien. Ich war sprachlos, sah sie an und brachte nur ein „Wow!“ heraus. Dann realisierte ich die edlen Teetassen, die hübsch arrangiert dort standen anstatt der sonst eher plump wirkenden Kaffeepötte: „Gibt es keinen Kaffee?“, fragte ich verwundert. Sie schüttelte den Kopf: „Warte mal ab.“

Mit diesen Worten eilte sie in die Küche. Ich setzte mich derweil auf ihr Sofa, starrte immer noch die tausend Leckereien auf der Etagere an und fühlte mich sehr royal.: „Sag mal, Nicole, hat Dich die Queen zum Tee eingeladen oder wie kommt es, dass Du nun keinen Kaffee mehr trinkst?“

„Neeiiiieeeennnn“, druckste sie herum: „Ich trinke schon noch Kaffee, eben nur nicht heute. Und in London war ich auch nicht, nur am Niederrhein.“
„Und da gibt es solche Teezeremonien?“
Sie nickte heftig: „Ja, gibt es, und diese Teezeremonie hat mich so begeistert, dass ich Dich jetzt dafür ebenfalls begeistern will.“

Ihre Überraschung hatte funktioniert und auch die Begeisterung war gelungen. „Das ist toll. Du bist eine wunderbare Freundin“, erwiderte ich und gab ihr einen Schmatzer auf die Wange.
„Warte erst mal ab, bis du den Tee probiert hast“, frohlockte Nicole und goss das Wasser auf die losen Teeblätter in der Kanne.

„Ohne Beutel?“, fragte ich etwas skeptisch.
„Ja, ohne Beutel und ohne Tee-Ei. Das machen die Briten so“, erklärte sie mir.
„Ach so. Wo warst Du genau am Niederrhein?“, wollte ich wissen.

„In einem sehr schnuckeligen kleinem Landhotel, das einst ein Bauernhof war und nun unter Denkmalschutz steht: das GreenLine Gästehaus Lindenhof in Kranenburg-Mehr. Das bietet in der Herbst-Wintersaison jeden Samstag eine traditionelle Teezeremonie nach britischem Vorbild an“, erklärte mir meine Tee liebende Freundin und zeigte ein Foto von ihrer dortigen Tee-Auszeit:

„Da schau, so bieten sie dort die Teezeit an.“ Das sah wirklich edel und genussvoll aus.

„Der Lindenhof bietet 15 sehr erlesene Teesorten an, allesamt lose. In den zwei, drei Stunden Deiner Teezeit kannst Du mehrere Sorten probieren beispielsweise den halbfermentierten, schwarzen Tee aus Taiwan ,Formosa Royal Oolong‘ oder den Bio Grüntee ,Wulu Cha Yantou Blatt‘ aus der Frühlingspflückung in China oder den ,China Jasmin Tai Mu Long Zhu‘. Das sind handgerollte Jasminperlen.“ Nicole geriet sichtbar ins Schwärmen: „Und dazu bietet das Landidyll klassische britische Köstlichkeiten wie Scones mit clotted cream und Marmelade, Shortbread, verschiedene Sandwiches, Brownies, Karottenkuchen und Vanilletörtchen mit Früchten an.“

Zusätzlich erhielte jeder Gast ein Gläschen Sherry.

Erneut war ich zutiefst beeindruckt. Nicht nur, dass dieses GreenLine Gästehaus mit Hofcafe die englische Teezeremonie zelebrierte, sondern auch darüber dass die Briten scheinbar so viel zum Tee aßen.

„Na, und wie hast Du die Tee-Auszeit im Lindenhof entdeckt?“, wollte ich noch wissen und nippte an meinem schwarzen Tee.

„Ebenfalls ganz klassisch“, entgegnete sie mir: „Durch einen Zeitungsartikel, den mir meine Mutter mal vor Längerem zugeschickt hatte, als sie durch diesen dort ebenfalls ihre erste britische Tea Time genossen hatte.“

Entdecken Sie auch den Briten in sich und gönnen Sie sich diesen wunderbaren, ausgedehnten Teegenuss an einem grauen Herbsttag. Bitte vorher anmelden!

Ihre Katrin

Happy Birthday – 15 Jahre GreenLine Hotels

Üblicherweise erhält das Geburtstagskind an seinem Ehrentag Geschenke und Überraschungen, außer bei Kindergeburtstagen. Als junge Mutter erlebe ich es dann oft, dass auch den kleinen Gästen eine Aufmerksamkeit für Ihr Kommen überreicht wird.

„Eine nette Geste“, dachten sich die GreenLine Hotels, und loben daher anlässlich ihres 15. Geburtstages ein Jubiläumsgewinnspiel auf Facebook aus. Außerdem bekommt jeder Gast, der bis zum 31. Oktober 2016 eine Reise in den knapp 70 familiär geführten Häusern bucht, automatisch einen Rabattgutschein über 15 Prozent auf seine zweite Auszeit.

Das GreenLine Team freut sich über jede Menge Buchungen sowie Glückwünsche, und verlebt den heutigen Geburtstag so:

Gern können Sie Ihren Geburtstagswunsch an info@greenline-hotels.de senden und erzählen Sie, warum Sie Urlaub in den GreenLine Hotels so  mögen.

 Zu den ersten Gratulanten zählten die folgenden GreenLine Hoteliers:

 

 

 

 

 

 

 

Schöne Geburtstagsauszeit wünscht Ihnen

Ihre Katrin.

Süße Nachbarn

Seit kurzem haben wir in unserem Wohnhaus zwei neue Mitbewohner. Sie sind in die Parterre-Wohnung von Familie Schmitt gezogen. Das heißt, Familie Schmitt wohnt da immer noch, allerdings nicht mehr zu viert, sondern nun zu sechst.

Es sind zwei supersüße, hellbraune Damen-Welpen, die die Herzen aller Nachbarn in Windeseile erobert haben. Na ja, fast aller.

Ich weiß nicht mehr genau, welche Rassen sich da miteinander gemischt haben, aber ihre Namen habe ich mir gemerkt: Lucy und Lucky.

Beide sind quicklebendig, erkunden jeden Winkel ihres neuen Zuhauses und scheinen sich recht wohl zu fühlen.

Monika, ihre neue Besitzerin, ist ebenfalls ganz entzückt von ihrem Nachwuchs, und gerät beim Reden oft ins Schwärmen: „Katrin, ich weiß gar nicht, was ich vorher ohne Hund gemacht habe? Jetzt bin ich ständig draußen und es ist wirklich herrlich im Wald. So viel habe ich mich ohne Hund nie bewegt.“

Ich nickte ihr bestätigend zu, da ich das Leben mit Hund nur zu gut kenne und das bereits seit über 13 Jahren.
„Katrin, sag mal, was schenkst Du denn Deinem Hund?“, fragte sie mich unvermittelt.
„Wann? Zu Weihnachten?“

Ihre Frage irritierte mich ein wenig, obwohl ich gestehen muss, dass ich meinem Hund unterm Weihnachtsbaum auch immer ein kleines Paket hinlege. So ist sie halt, die Hunde-Mensch-Verbindung.

„Nein, bis Weihnachten ist doch noch lang. Ich meine jetzt am internationalen Welthundetag?“

Ich wurde ein wenig verlegen, da mir dieser „Ehrentag“ nicht bewusst war: „Internationaler Welthundetag? Wann soll der denn sein?“
Nun schaute Monika irritiert: „Na, am 10. Oktober. Ich dachte, Hundebesitzer kennen solche Tage.“ Etwas geknickt guckte sie mich jetzt an.
„Um ehrlich zu sein. Nein, diesen Tag kannte ich noch nicht. Aber wenn Du ihnen etwas schenken möchtest, dann kauf ihnen doch ein tolles Spielzeug, mit denen sie sich weiter austoben können oder back ihnen selbstgemachte Kekse.“, schlug ich vor.

„Hast Du für Deinen Hund schon mal selbst Kekse gebacken?“, fragte sie etwas misstrauisch.
Ich nickte heftig: „Ja, gute und einfache Hundekekse-Rezepte findest Du beispielsweise unter tierfreund.de. Oder Du besuchst mal einen Erste-Hilfe-Kurs für Hunde.“

„Einen Erste-Hilfe-Kurs für HUNDE?“
Meine Nachbarin wirkte neugierig-erstaunt: „So etwas gibt es?“

„Ja, der Arbeiter-Samariter-Bund beispielsweise bietet regelmäßig und bundesweit solche Kurse an.“  „Unglaublich, was es nicht alles gibt.“, meinte sie anerkennend und wollte ihren Spaziergang schon fortsetzen, da fiel mir noch eine schöne Idee zum internationalen Welthundetag ein.
„Und wenn Du mal einen Tapetenwechsel für Dich und Deine Vierbeiner brauchst, dann schau mal bei den GreenLine Hotels nach. Die meisten der familiär geführten Häuser heißen Hunde willkommen. Und wenn Du jetzt im Oktober eine Reservierung machst, dann erhältst Du sogar einen Rabatt über 15 Prozent für Deinen nächsten Urlaub.“
„Das klingt ja gut. Warum denn?“
„Na, weil am 10. Oktober nicht nur Welthundetag ist, sondern die GreenLine Hotels dann ihren 15. Geburtstag feiern.“Happy Dog Day.

Ihre Katrin

Der grüne Draht

Manchmal gibt es Tage, da habe ich das Gefühl, es läuft alles schief. Erst im Nachhinein merke ich, wofür das Ganze gut war.
So auch neulich, als ich mich wiederholt über mein Mobiltelefon aufgeregt habe. Es ist erst, in manchen Augen vielleicht auch schon, drei Jahre alt, und stößt an seine Kapazitätsgrenzen. Aktualisierungen sind kaum noch möglich. Zu wenig Speicherplatz. Dabei nutze ich zusätzlich eine SD-Karte.
Doch leider ist es in der digitalen Welt so, dass nicht alles, was man so auf sein Handy herunterlädt, sich auf dieser Speicherkarte bevorraten lässt.

Müdes Achselzucken beim Mobilfunkhändler: „Stimmt. Nicht alle Apps akzeptieren das Abspeichern auf der SD-Karte.“ Na, vielen Dank, wofür kaufe ich mir so eine Erweiterung, die immer noch geringfügig beladen ist, aber mein Telefonspeicher scheint aus allen Nähten zu platzen?

Wussten Sie, dass das aktuelle Speichervolumen bei neuen Handys standardmäßig bei 16 GB (!!!!) liegt. Mein mobiles Endgerät verfügt über vier GB. Merken Sie was? Ich soll dieses Gerät gar nicht viele Jahre nutzen, sondern immer schön konsumieren und das alte landet dann auf den Müll. Doch da haben sich die lieben Smartphone-Produzenten in die Finger geschnitten.

Ich habe jetzt nämlich gewechselt: Nein, nicht zu O2, Vodafone oder wie die Telefon-Anbieter heißen. Ich habe mich für ein nachhaltiges Smartphone entschieden: das Shiftphone.

Es wird von einer kleinen Firma in Falkenberg/ Hessen vertrieben. Dabei achtet das Team darauf, dass bei der Fertigung in China niemand ausgebeutet wird. Das bedeutet: faire Löhne und Arbeitszeiten, keine Kinderarbeit sowie gute Arbeitsbedingungen. Außerdem seien die Phones frei von Konfliktmaterialien wie z.B. Coltan. So werde die Umwelt nicht unnötig belastet, lauten die Aussagen auf der Website. Ein weiteres Plus: der Speicher ist erweiterbar und der Akku kann einfach ausgetauscht werden. Eventuelle Reparaturen seien günstig und könnten selbst mittels Video-Tutorials durchgeführt werden.

Hört sich gut? Beinahe zu gut?! Anfangs war ich auch skeptisch, ob dieses Mobiltelefon etwas taugt. Daher habe ich nach Testergebnissen gegoogelt und bin nicht nur auf ein zufriedenstellendes Ergebnis gestoßen, sondern gleich auf eine grüne Suchmaschinen-Alternative.

Unter utopia.de fand ich eine Auflistung grüner Suchmaschinen. Dabei gehört Utopia selbst zu Deutschlands größter Mediengruppe, Green Lifestyle Group, die für grünen Lebensstil steht, nachhaltig investieren und agieren möchten.

Dort wird beispielsweise die grüne Suchmaschine ecosia.org vorgestellt. Sie arbeite nicht nur CO2-neutral, sondern spende auch 80 Prozent des Einnahmeüberschusses aus Werbung plus Prozente aus Shopping-Einnahmen an ein Regenwaldprojekt.

Natürlich sind weder Suchmaschine, noch Smartphone zu 100 Prozent nachhaltig, aber besser mit kleinen Schritten in die richtige Richtung, als weiterhin den bisherigen, verschwenderischen Konsumweg zu gehen.

Call you green.

Ihre Katrin

Einsame Spitze

Mittwochs ist mein Nähtag. Richtig gelesen! Was vielleicht altbacken klingt, ist für mich das Erleben produktiver Kreativität. Dann treffe ich mich mit sechs bis zehn anderen Frauen zum Nähen und Plaudern.

In diesem Nähkurs kreieren wir nicht stumpf ein gemeinsames Projekt nach dem anderen. Jede Frau darf an ihrem persönlichen Lieblingsprojekt arbeiten: Egal ob es Flickwäsche ist, das Verkleinern oder Vergrößern von Lieblingstextilien oder das Erschaffen eines neuen Accessoires.

Vielseitigkeit ist das gelebte Motto unseres Kurses. Das verlangt von unserer Lehrerin sehr viel Flexibilität. So lernt jede auch einiges durch die „Näh-Probleme“ der anderen. Deswegen können wir uns manchmal auch untereinander helfen.

Überhaupt haben wir das Prinzip „Learning by Doing“ sehr verinnerlicht und experimentieren auch gerne mal mit ausgefalleneren Stoffen. Letztens brachte unsere Lehrerin jede Menge Accessoires aus Spitze mit: Fensterborde, Tiermotive, zierliche Blumenarrangements, alles aus Spitze gefertigt, und meinte, dass wir diese je nach Herzenslust verwenden könnten.

„Ist das Plauener Spitze?“, wollte eine Teilnehmerin wissen. Anerkennend nickte unsere Lehrerin. Es war Plauener Spitze, doch bevor sie auf die Besonderheiten dieser Qualitätsware eingehen konnte, fing sogleich eine ausgedehnte Diskussion an, wo denn Plauen sei, warum es gerade dort Spitzen-Spitze gebe und wo genau das Vogtland sich befände. Die Antworten reichten von reinsten Spekulationen über pragmatisches Halbwissen, so auch bei mir. Handfeste Argumente hatte ich nicht. Daher habe ich mich wenig später schlau gemacht:

Als „Plauener Spitze“ werden Stickereien bezeichnet, die von betreffenden Unternehmen im gleichnamigen Ort angefertigt werden. „Es ist eine weltweit geschützte Marke des Branchenverbandes Plauener Spitzen und Stickereien e.V. in Plauen“, verrät mir Wikipedia.

Dabei bezeichne die Marke weniger eine bestimmte Spitzenart. Sie stelle mehr ein Qualitätssiegel dar und fungiere als Dachmarke, so lese ich weiter.

Es war wohl dem Zufall geschuldet, dass ausgerechnet in Plauen sowohl die Handplattstich-Stickerei als auch die Tüll- und Ätzspitze dort erfunden beziehungsweise entwickelt wurden.

Der Ort gehört mit 44 weiteren zu der Region Vogtland, die sich über die Freistaaten Bayern, Sachsen, Thüringen und Tschechien erstreckt. Daher unterteilt man es auch in das bayerische, sächsische, thüringische und böhmische Vogtland.

Das nördliche Vogtland, zu Sachsen gehörend, wird beispielsweise durch die beiden Flüsse „Weiße Elster“ und „Göltzsch“ geprägt.

Zwischen den Orten Mylau und Netzschkau entstand in der Zeit von 1846 bis 1851 die größte Ziegelsteinbrücke der Welt: die Göltzschtalbrücke. Auf über 78 Höhenmetern verband und verbindet sie die Eisenbahnstrecke Nürnberg-Dresden. Dieses gewaltige Bauwerk beeindruckt nicht nur Eisenbahnfans.

Überhaupt muss ich feststellen, dass das Vogtland zum Wandern ideal ist, nicht zu hoch und eine abwechslungsreiche Landschaft. Darüber hinaus bietet es mit seinen Burgen und Baumonumenten kulturelle Highlights.

Falls Sie nun Lust bekommen haben, sich das Spitzenmuseum in Plauen oder die Göltzschtalbrücke live anzusehen, dann erhalten Sie hier noch einen ganz besonderen Übernachtungstipp:

Im GreenLine Hotel Bayerischer Hof in Grünbach, nur 40 Kilometer westlich von Plauen, können Sie nicht nur im hoteleigenen Schwimmbad ihre Bahnen ziehen und in der Sauna entspannen. Dieses gemütliche 25-Zimmer-Hotel verfügt ebenfalls über eine eigene Brauerei und empfiehlt seinen Gästen „das Bierbad-Arrangement“.

Na dann, zum Wohl!

Ihre Katrin