Alltagsblues adé

Wir sind frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt. Doch statt guter Laune versprühe ich den Charme von sieben Tagen Dauerregen. Die gute Stimmung hat es gerade noch bis aus dem Auto geschafft, aber leider nicht mehr hinauf in den dritten Stock. Stattdessen kauert sie seit fünf Tagen unter der Kellertreppe. Entsetzlich!

Je mehr Reisegepäck wir nach oben brachten, umso mehr schrumpfte meine Urlaubsfreude.

Statt Erholung, empfand ich nur noch Belastung: Wäscheberge, die mich riefen, Post, die beantwortet werden wollte und der „Später-Dokumenten-Stapel für nach der Reise“ grinste mich zynisch vom Küchentisch an. Blöd, dass ich ihn nicht vorher einfach mit einem Küchentuch abgedeckt hatte.

Mich hatte der Alltagsblues fest im Griff, oder wie der Fachmann es nennt: der „post-vacation blues. Zumindest ein Artikel auf welt.de schien mich zu verstehen. Demnach hätten circa 63 Prozent aller Deutschen Schwierigkeiten, wieder nach dem Urlaub an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Frauen seien dabei etwas stärker betroffen als Männer, heißt es weiter.

Wer nun denkt, Südeuropäer wären vom post-vacation blues verschont, da sie aus ihren Urlauben immer wieder zurück ins Warme flögen, der irrt: „Gerade Italiener (59 Prozent), Spanier (56 Prozent), Franzosen (53 Prozent) leiden offenbar besonders nach dem Ende ihres Urlaubs,“ so welt.de. Gründe dafür wurden leider nicht genannt.

Doch was hilft nun gegen dieses Stimmungstief? Jede Menge sinnvoller und sinnfreier Ratschläge gibt das Internet preis. Ich bin auf folgende Tipps gestoßen:

Gegen den Alltagsblues hilft

Den für mich ultimativen Tipp habe ich jedoch auf welt.de gefunden: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.

„Die Vorfreude auf den nächsten Urlaub erscheint den meisten als probates Mittel, die trüben Gedanken zu vertreiben – durchschnittlich 27 Prozent aller Befragten aus allen 15 Ländern träumen nach Ende einer Reise bereits von der nächsten.“  

Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen außer: Bei Alltagsblues helfen die grünen Seiten sicher weiter – http://www.greenline-hotels.de/angebote/

Viel Spaß beim „Blues bekämpfen“,

Ihre Katrin😉

Heimaturlaub

Alles fing mit einer Reportage im Fernsehen an.

Möhnetalsperre bei Nacht

Vor rund zehn Wochen zappte ich durchs Abendprogramm, und blieb bei einer Dokumentation über die Möhnetalsperre im Arnsberger Wald (NRW) hängen. Ich kannte die Gegend und die Wassersperre durch zahlreiche Ausflüge in meiner Kindheit, doch diese Dokumentation über den Bau, dann die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und den Wiederaufbau fesselte mich. So hatte ich das Denkmal noch nie betrachtet.

Am nächsten Morgen erzählte ich meinem Lieblingsmenschen davon. „Es ist doch immer wieder erstaunlich und beschämend zugleich, wie wenig man von seiner Heimat weiß,“ wollte ich gerade meine Ausführungen beenden, da konterte das Familienoberhaupt mit folgendem Vorschlag: „Das können wir ändern!“

„Was meinst Du?“
„Na, wir könnten uns die Möhnetalsperre doch mal wieder aus der Nähe anschauen, mit der Seilbahn auf den Ettelsberg fahren und dort den Kyrillpfad entlang wandern.“

Kyrillpfad auf dem Ettelsberg im Sauerland

„Und wann sollen wir das tun? Das schaffen wir kaum an einem Wochenende.“
„Das ist mir bewusst. Daher mein Vorschlag: Lass uns unsere Ferien dort verbringen.“
„Unsere Ferien? Du meinst den Sommerurlaub!?“

Das Familienoberhaupt nickte.
Ich war fassungslos.

„Ist das Dein Ernst? Du möchtest Ferien im Sauerland machen? In der Heimat?“
„Ja, warum denn nicht. So abwegig ist es doch gar nicht. Wir kennen die Gegend und mögen sie. Generell wollen wir im Urlaub gern wandern, aber auch schwimmen gehen, am liebsten im See. Ins Sauerland müssten wir nicht so weit fahren. Das würde unsere Tochter auch freuen. Außerdem gibt es genügend Freizeitangebote für sie. Und…“
„Und?“
„Und wir hätten es nicht so weit zu den Großeltern. Dann könnten sie sich mal um unsere Kleine kümmern und wir könnten uns einen kinderfreien Abend gönnen.“ Er lächelte mir zu.

Ich überlegte. Die Argumente waren nicht schlecht. Es gab jede Menge gute Gründe, Urlaub im Arnsberger Wald und im Sauerland zu verbringen. Nur war ich entschieden dagegen zehn Tage oder noch länger, meine Nächte auf der Coach der Oma zu verbringen. Wo wollten wir also übernachten?

Landhotel Henkenhof in Willingen-Usseln

Nach einigem Hin und Her, ob Ferienwohnung oder doch lieber Hotel, haben wir uns dann für das Landhotel Henkenhof in Willingen-Usseln mit angegliedertem Bauernhof entschieden.

 

 

 

 

 

Es ist für Familien ideal. Neben Komfort-Doppelzimmern bietet es Familien-Appartements an, ein Innen-Schwimmbad für schlechtes Wetter, einen eigenen Spielplatz, attraktive Kinderermäßigungen und viel Natur und einige Tiere zum Anfassen und Erleben.

 

 

 

In einer Woche geht’s dann auch los. Ich bin sehr gespannt, wie uns der Urlaub in der Heimat schmeckt, und was wir trotz reichlicher Vorkenntnisse noch alles Neues entdecken werden.

Haben Sie eine schöne Sommerzeit.

Herzliche Heimatgrüße,

Ihre Katrin

Robin Hood der Meere

Gestern hatte ich meinen freien Tag, also nicht von der Arbeit, sondern von der Familie. Ja, richtig gelesen, einen freien Nachmittag und Abend von meinen Liebsten. Ein- bis zweimal im Monat komme ich in diesen Genuss. Dann darf ich all das unternehmen, wo nach mir alleine der Sinn steht.

Er stand mir nach einem gemütlichen Stadtbummel und einem anschließenden Abendessen mit einer sehr guten Freundin.

Um dem Einkaufsvergnügen zu frönen, nahm ich den Bus in die Stadt. Ich setzte mich auf den letzten freien Sitzplatz am Fenster. Hinter mir saßen Vater und sein Sohn. Ich schätzte ihn auf fünf, sechs Jahre, wahrscheinlich noch ein Kitakind, aber auf jeden Fall ein begeisterter Piratenfan, wie ich zugleich vernehmen konnte.

„Du, Papa, der Lenni von den Krabbeltigern hat gesagt, dass es nicht nur die Wikinger gibt, sondern auch andere Seeräuber. Stimmt das?“
„Ja, Max, das stimmt. Wobei es die Wikinger heute nicht mehr gibt, ebenso wenig wie andere Seeräuber. Aber es gab beispielsweise einen sehr bekannten Seeräuber, der hieß Störtebeker.“
„Das glaube ich nicht. Das ist Quatsch. So heißt keiner“, protestierte sein Sohn: „Außerdem gibt es Wicki. Den sehe ich im Fernseher.“ 

Ich vernahm einen mittelschweren Seufzer vom Vater. Derartige Gespräch kannte ich nur zu gut und fand es sehr spannend, wie andere Erziehungsberechtigte darauf reagierten. Also lauschte ich weiter.

„Ja, also, Wicki gibt es im Fernseher. Den Seeräuber Störtebeker gab es wirklich. Er lebte im späten Mittelalter und raubte die großen Schiffe aus, die zwischen der Nord- und Ostsee Waren transportierten.“
Ich drehte mich kurz zur Seite, und sah, dass Max ganz erstaunt seinen Vater zuhörte.
„Ja, und was hat er mit den Waren gemacht?“
„Er hat sie an die arme Leute verteilt, deswegen nannte man ihn auch Robin Hood der Meere.“
„Wow, das klingt toll. Das will ich auch machen, wenn ich groß bin.“
„Na, Klaus Störtebeker hat sich damit aber keine Freunde gemacht, weißt Du. Er wurde von vielen Leuten gesucht und gejagt, und als man ihn dann eines Tages gefangen hatte, da…“
„Da wurde er eingesperrt, Papa. Ja, ich weiß.“
Jetzt war es der Vater, der staunte.
„Woher weißt Du das?“
„Na, was passiert denn sonst mit den Räubern?“, konterte sein Nachwuchs keck.

Stimmt, was passiert sonst mit Räubern, dachte ich mir. Aber dennoch ist es nicht die ganze Wahrheit. Als Mutter konnte ich es jedoch sehr gut nachvollziehen, dass der Vater seinem Sohn das Ende bewusst verschwiegen hat. Das hätte nur weitere Spekulationen ausgelöst. Störtebecker wurde nämlich in Hamburg geköpft.

Die Busfahrt war für mich gleich zu ende. Irgendwie schade. Vielleicht hätte sich sonst noch die Gelegenheit ergeben, Vater und Sohn von den „Störtebeker Festspielen“ zu erzählen, die jedes Jahr auf Rügen aufgeführt werden. Für kleine, aber auch große Piratenfans und Abenteurer ein einmaliges Ereignis.

Unmittelbar am „Großen Jasmunder Bodden“ auf einer Naturbühne spielen 150 Schauspieler mit 30 Pferden und vier Schiffen die Abenteuer des Klaus Störtebekers nach. Als Abschluss gibt es an jedem Abend ein Feuerwerk über dem Bodden.

Falls Sie nun Lust bekommen haben, ebenfalls auf Piratenjagd zu gehen, dann können Sie hier die Tickets für dieses Spektakel bestellen.

Es wird noch bis zum 3. September 2016 täglich außer sonntags aufgeführt.

Passende Unterkünfte finden Sie auf der Insel Rügen hier:

GreenLine Hotel Rügen Park

GreenLine Binzhotel Landhaus Waechter

GreenLine Hotel Selliner Hof

 

Viel Spaß beim Ankerlichten und in See stechen.

Herzliche Ahoi-Grüße,

Ihre Katrin

Helfende Hände

Vorgestern Abend traf ich unsere nette Nachbarin im Treppenhaus. Sie wirkte etwas müde, hatte aber ein Lächeln auf ihren Lippen.

„Hallo Maren, wo kommst Du denn her? Was hast Du gemacht?“, fragte ich sie und zeigte auf ihre Hose und das T-Shirt, was beides mit kleinen und mittelgroßen bunten Farbtupfern übersät war.
„Ach, hallo Katrin, ich komme aus der Kita. Ich habe dort angestrichen.“

Verwundert und neugierig schaute ich sie an. Denn Maren hatte keine Kinder. Was machte sie dort? Dann berichtete sie.

Sie war einem Aufruf in der Kiezzeitung gefolgt. Dieser beschrieb die missliche Lage einer nahen Kindertagesstätte, die nach einem Spendenaufruf nun eine Malerfirma beauftragt hatte, um fünf Räume zu renovieren. Dieses Unternehmen selbst wollte als Zeichen ihres sozialen Engagements hauptsächlich die Materialkosten in Rechnung stellen. Dennoch hatte das Einsammeln der Gelder einige Zeit gedauert. Leider wohl zu lange, denn die Malerfirma ging pleite und konnte unglücklicherweise nicht mehr anstreichen.

Nun suchte die besagte Kindertagesstätte helfende Hände, die in kurzer Zeit mit Spaß am Anstreichen diese fünf Räume farbig anmalten. Irgendwie sprach sie dieser Artikel direkt an. Sie sagte sich: „Du bist kein Maler-Profi, Maren, aber Du kannst ganz passabel mit dem Pinsel umgehen.“  Kurzentschlossen rief sie dort an und meldete sich als ehrenamtliche Malerin.

Am Dienstag war es nun soweit. Von 9 Uhr bis 16 Uhr deckte sie Fußböden und Mobiliar mit Folie ab, strich Räume in himmelblau, waldgrün und sonnengelb und verzierte sie mit Bienen, Waldfeen oder Wolken. Insgesamt halfen 20 Personen bei dieser Aktion mit, darunter auch ein Teil der Erzieher. Der andere betreute unterdessen die Kinder in anderen Räumlichkeiten. Es war ein wunderbarer Tag, der trotz Arbeit überhaupt nicht anstrengend und absolut stressfrei war. Diese Erfahrung war für sie so bereichernd, dass sie sich überlege, nochmals bei einer derartigen Aktion dabei zu sein.

Damit ist sie übrigens nicht allein: Jeder Dritte in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich, weiß Wikipedia.

Das Freiwilligensurvey des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) besagt sogar: „…auch wenn das freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland nicht mehr, wie noch zwischen 1999 und 2004, zugenommen hat, so zeichnet es sich durch eine hohe Verbindlichkeit aus: im Durchschnitt werden die freiwilligen Tätigkeiten von Engagierten bereits seit ca. 10 Jahren durchgeführt (zu 32 % sogar seit über 10 Jahren).

Zum anderen wird das Engagement mit großer Regelmäßigkeit ausgeführt: 90 % der Engagierten üben ihre Tätigkeit mindestens einmal im Monat aus, 56 % einmal in der Woche und sogar 33 % mehrmals in der Woche.“

Eine hohe Verbindlichkeit an sozialen Engagement kann auch den GreenLine Hotels attestiert werden. Am vergangenen Wochenende verkaufte das Team rund um Geschäftsführerin Suzann Heinemann auf dem Berliner Trödelmarkt „Fehrbelliner Platz“ wieder „kaum Gebrauchtes“ für den guten Zweck. Zum wiederholten Mal entrümpelten die Mitarbeiter der Hotelkooperation und deren Familienangehörigen ihre Schränke und verkauften ihre „Schätze“ für den Verein Paddel-kids. Dieser unterstützt Kinder aus sozial schwachen Familien und sorgt dafür, dass sie in den Urlaub auf eine einwöchige Kanutour durch den Spreewald fahren können.
In diesem Jahr war das GreenLine Team besonders erfolgreich. Es setzte Waren im Wert von 800 Euro um.
Nicht nur die Paddel-kids freuen sich über diese Spende, sondern auch das GreenLine Team.

Falls Sie sich auch ehrenamtlich engagieren möchten, aber nicht wissen, in welchem Bereich Hilfe benötigt wird, dann kann Ihnen eventuell folgende Seite weiterhelfen: www.gute-tat.de.

Ich schaue mich dort auch um. Denn gratis, ist nicht umsonst.

Ehrenamtliche Grüße,

Ihre Katrin

Heel wat besünners!*

Vergangenes Wochenende, Einladung zum zweiten Frühstück bei der Tante meines Freundes.
„Du trinkst Kaffee mit Honig?“, etwas irritiert schaute die Tante meines Freundes diesen an, und machte sich auf, den Honig aus der Küche zu holen.
Immer noch kopfschüttelnd brachte sie das Honigglas zum Tisch.
„Tee mit Honig kenne ich, aber Kaffee…?“
„Das ist gut für die Stimmbänder, auch im Kaffee“, versuchte sich ihr Neffe zu rechtfertigen.
„Außerdem trinkt man ja auch Zucker zum Tee“, verteidigte ich meinen Lieblingsmenschen mit seiner Angewohnheit.

„Nicht nur die Japaner haben eine festgeschriebene Teezeremonie. Auch die Ostfriesen haben bei diesem Heißgetränk ihr festes Ritual“, gab ich lauthals bekannt.
„Welches Ritual denn?“, fragten mich plötzlich Neffe und Tante und sahen mich sehr interessiert an.

„Also, als ich das letzte Mal in Jever war, da wurde mir die ostfriesische Teekultur näher gebracht. Man gießt den Friesentee nicht einfach bloß in eine Tasse. Vor dem Eingießen legt man einen „Kluntje“, einen Kandiszucker, in die Tasse und gießt dann den Tee auf den Kluntje. Dieser beginnt dann zu knistern. Anschließend gibt man mit noch einen Tropfen Sahne hinzu. So entsteht ’n Wulkje, eine „Sahnewolke. Und das ist so lecker und wärmt so schön, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass es Leute gibt, die dieses Ritual nicht genau so machen“, beendete ich meine Schilderung.
„Kluntje, hä? Wulkje, ja?“, stachelte mich mein Freund an: „Da oben gibt es auch nichts außer Watt und Meer. Kein Wunder, dass sie sich etwas Besonderes mit Tee ausdenken.“

„Du bist nicht fair“, reagierte ich etwas verstimmt: „Nur weil Du noch nicht in Friesland warst, heißt das noch lange nicht, dass dort ,nichts‘ ist.“

„Und, was gibt es da zum Beispiel?“
„Zum Beispiel gibt es in Friesland

  • das schöne Städtchen Jever mit der gleichnamigen Brauerei, die man besichtigen kann
  • das Schloss Jever
     
  • eine Blaudruckerei, bei der man Vieles über die Indigofärberei erfahren kann
  • das romantische Hafenstädtchen Neuharlingersiel
  • das Nationalpark-Haus und Forschungsstation Wattenmeer
  • und das gemütlich friesisches GreenLine Hotel im schützenhof mit Sauna, Schwimmbad
  • und sehr leckerer, regionaler Küche.

Habt Ihr noch weitere Fragen? Ansonsten würde ich jetzt gern meinen Tee genießen.“

Manchmal muss man eben friesisch herb sein.

Norddeutsche Grüße,

Ihre Katrin

*Was ganz Besonderes!

Von der Mark zum Grafen

Was machte eigentlich ein Markgraf? Hatte er eine höhere Stellung inne als ein Herzog?
Diesen Fragen sah ich mich gestern Abend konfrontiert, als ich im Theater saß, genauer gesagt, im Improvisationstheater.

Bei dieser Darstellungsform wird kein fertiges Stück gezeigt, sondern die Schauspieler improvisieren in dem Moment die Szene samt Text selbst. Dabei darf das Publikum entscheiden, an welchem Ort die Szene spielt, welchen Charakter die eine Person hat oder welchen Titel sie inne haben soll.

Bei der gestrigen Impro-Show ging es darum, den Spielekönig des Abends zu wählen. Da um den Titel des SpieleKÖNIGs gekämpft wurde, musste das Publikum den Schauspielern adäquate Titel zuschreiben. Prinz und Herzog waren bereits vergeben. Da schlug ein Zuschauer den Titel Markgraf vor. Ein überraschendes und anerkennendes Raunen ging durch den Saal: Was war denn gleich ein Markgraf?

Ich für meinen Teil muss beschämend eingestehen, dass ich es nicht wusste, aber es nun mit Hilfe meines mobiles Endgeräts herausgefunden habe:

Laut Wikipedia ist Markgraf der Titel für einen Grafen, der als königlicher bzw. kaiserlicher Amtsträger eine Grenzmark inne hatte und verteidigte. Als Grenzmark bezeichnete man ein Gebiet, das direkt an der Reichsgrenze des Fränkischen Reichs bzw. Ostfrankenreichs lag und zur Verteidigung dieser Grenzlinie errichtet worden war. Markgrafen wurden auch als Grenzgrafen tituliert.
Im Heiligen Römischen Reich waren die Markgrafen dem Reichsfürstenstand angehörig und somit den Herzögen faktisch gleichgestellt. Die Anrede lautete Königliche Hoheit.

Markgrafen galten als einflussreiche Personen.

Um sich besser vorstellen zu können, wie die damaligen „Herrschaften“ logierten und wie so ein Anwesen aussah, müssen Sie weder dicke alte Geschichtsbücher wälzen, noch einen langen Weg auf sich nehmen.
Ein Ausflug nach Mecklenburg-Vorpommern, nur zwei Auto- oder eineinhalb Bahnstunden von Berlin entfernt, thront sie auf stolzen 45 Höhenmetern: die mittelalterliche Burg Stargard.

Errichtet wurde sie von den brandenburgischen Markgrafen, aus dem Geschlecht der Askanier, Johann I. und Otto III. in den Jahren 1236 und 1260 als nördlichste Residenz. Die beiden Markgrafen wollten ihren neu erworbenen Besitz von Herzog Wartislaw III von Pommern-Demmin durch diese Burg besser sichern.

Das Erstaunlichste an diesem Bauwerk sei, so der Förderverein des Anwesens, dass sie die einzige, erhaltene mittelalterliche Höhenburg in Norddeutschland und der älteste erhaltene Profanbau in Mecklenburg-Vorpommern sei.

Noch heute existiert diese mittelalterliche Anlage aus einer Vor- und einer Hauptburg mit elf noch erhaltenen Gebäuden.
Der interaktive Burgplan auf der Website ermöglicht es, zu jedem noch bestehenden Bauwerk Informationen zu erhalten.

Beispielsweise dient das ehemalige Gefangenenhaus heute als Burghotel mit 12 wunderschönen, im historischen Stil eingerichteten Gemächern und Stuben.

Neben dem Hotel finden Sie auf dem Anwesen einen Wurz- und Krautgarten mit kleinem Café, eine Gewandschneiderei, einen kleinen Weinberg, einen Hofladen, einen Abenteuerspielplatz und manchmal auch eine historisch gekleidete Hochzeitsgesellschaft.

Die Verkleidung tut nicht Not, wenn Sie sich im GreenLine Burghotel Stargard eine Auszeit als Burgfräulein oder Markgraf gönnen wollen, schaden tut sie allerdings auch nicht.

Werden Sie vornehm!

Ihre Markgräfliche Bewunderin

Katrin

Wetten, da wächst was?

Normalerweise halte ich nichts von Wetten. Zu rechthaberisch, zu kindisch. Doch letztens passierte die berühmte Ausnahme.

Mein Freund und ich saßen auf unserem Balkon, und genossen den friedvollen, in verschiedenen rot und leicht violetten Farbtönen schimmernden Sonnenuntergang.

Ich hing meinen Gedanken nach, und organisierte die anstehenden Aufgaben der nächsten Tage. Mein Lieblingsmensch schien ebenfalls gedanklich gefesselt zu sein, bis zu dem Zeitpunkt, wo seine Augen auf unserem Weinstock verharrten. „Katrin“, begann er ernsthaft: „Katrin, was ist denn mit unserem Wein passiert?“

Ich folgte seinem Blick und zuckte mit den Schultern: „Was soll damit sein?“

Na, wo sind die langen Äste hin, die sich so schön hochgerankt haben?“

Ach, die. Ich habe sie abgeschnitten“, gab ich nichtsahnend zurück.

Doch da stand mein Hobbygärtner bereits ungläubig neben den, wie er es bezeichnete, Überresten des Weins, und starrte auf dessen „Kurzhaarfrisur“.

Warum hast Du das gemacht?“

Ich habe ihn lediglich frühlingsfein gemacht, und mich dabei strikt an die Anleitung zum Weinschnitt gehalten. Hier.“ Damit überreichte ich ihm einen Ausdruck von fassadengruen.de, einer, wie ich fand, verständlichen Erklärung für Laien, wie diese ihren Wein in Form bringen können.

Aber, da wird doch nie wieder etwas wachsen. Das ist doch viel zu kurz. Da wette ich mit Dir.“

Na, warten wir es ab. Ich glaube, der Wein braucht einfach noch mehr Wärme.“

Das glaube ich nicht.“

Wollen wir wetten, dass es doch so ist?“

Ja, gut. Um was wetten wir?“

Ich war erstaunt. Erstens hatte ich selbst die Wette vorgeschlagen. Zweitens hatte ich es im Grunde nur so daher geplappert.

Um ein Essen?“, schlug ich vor.

Nein, zu öde.“

Um einen Ausflug?“

Wohin?“

Ich überlegte. Wohin wollte ich schon länger. Ja….

Zur Blumenschau!!!“

Er verdrehte bereits beim Vorschlag die Augen. „Du willst ernsthaft zur Landesgartenschau nach Eutin in Schleswig-Holstein?“

Ich nickte heftig.

Was willst Du denn da? Das ist doch eine Veranstaltung nur für Rentner?“

Ist es nicht. Neben den Blumenhallenschauen, gibt es zahlreiche interessante Veranstaltungen, die über einen nachhaltigen Umgang mit Pflanzen und Natur informieren. Diese sind besonders für Kinder geeignet. Außerdem öffnen jeden ersten Sonntag im Monat einige Eutiner Bürger ihre privaten Gärten. Da können wir uns noch den einen oder anderen Tipp für unseren Balkon holen. Wenn Du Dir aber nicht sicher bist, dass Du gewinnst, brauchen wir auch nicht zu wetten.“

Er seufzte. „Natürlich bin ich mir sicher. Du hast den Weinstock skalpiert.“

Warten wir es ab.“

Was soll ich sagen? Der Weinstock zeigt erste grüne Knospen.

Und seit gestern plane ich unseren Ausflug nach Eutin und suche im „Kinder-Kalender plietsch-grün“ nach einer passenden Veranstaltung für uns als Familie. Als kleine Versöhnung habe ich uns noch drei Tage im nahe gelegenen GreenLine Hotel SeeSchloss am Kellersee gebucht, direkt am See gelegen und nur eine gute halbe Stunde von der Ostsee entfernt.

Das überzeugte auch meinen Hobbygärtner und die verlorene Wette war schon fast vergessen.

Wetten Sie auch mal wieder,

Ihre Katrin

Die Männer mit dem Eis

„Mama, ich will nicht, dass wir Besuch bekommen!“ Mit diesen Worten schmiss sich gestern unsere Tochter theatralisch auf den Wohnzimmerteppich, strampelte mit ihren kleinen Armen und Beinen und heulte wie ein Schlosshund.

„Jetzt beruhige Dich mal,“ gab ich energisch zurück. „Es kommt ja auch niemand. Du gehst gleich ins Bett. Basta.“

Etwas irritiert starrte mich der Nachwuchs aus seinen verheulten Augen an, schob mit dem Handrücken die letzten Krokodilstränen beiseite und versuchte, sich zu beruhigen: „Aber, Mama, Du hast doch eben mit dem Papa darüber gesprochen“, versuchte er sich zu rechtfertigen.
„Worüber?“
„Dass wir Besuch bekommen.“
Jetzt war die Irritation ganz auf meiner Seite.
Wir hatten uns beim Abendbrot über alles Mögliche unterhalten: Wie der Tag auf der Arbeit war, wie in der Kita, was wir am Wochenende unternehmen könnten und wie das Wetter dann werden soll. Das Wetter!!! Jetzt fiel der Groschen. Pling.

„Mein Schatz“; versuchte ich meine Tochter zu verstehen, ,,meinst Du mit dem Besuch vielleicht die Eisheiligen?“
„Ja, genau.“ Sie nickte heftig und in ihrem Gesicht konnte ich ablesen „Na endlich hast Du mich verstanden.“
„Das hast Du doch gesagt, die Eisheiligen. Mama, wer ist das? Bringen die Männer Eis mit?“

Mir war klar, was das nun bedeutete. Wir setzten unsere allabendliche Zubettgeh-Routine fort, und ich erzählte meinem Töchterlein eine Geschichte über drei böse Herren und eine noch viel bösere Frau, die die Kälte in die Häuser brachten, natürlich frei erfunden.

Zugegeben, die Geschichte hinkte etwas.
Aber mal ehrlich, wissen Sie, warum die Eisheiligen so genannt werden, wie sie „richtig“ heißen, und warum die Tage vom 11. bis 15. Mai ihnen gewidmet sind?
Sehen Sie, wusste ich auch nicht, aber ich habe es jetzt herausgefunden:

Wikipedia hilft gerne nach: „Die Eisheiligen heißen
– Mamertus, Bischof von Vienne – 11. Mai
– Pankratius, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai
– Servatius, Bischof von Tongeren – 13. Mai
– Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai
– und Sophia, frühchristliche Märtyrin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai

In Norddeutschland gilt Mamertus als erster Eisheiliger, in Süddeutschland und Österreich Pankratius. Dies kann damit erklärt werden, dass die von Norden her kommende Kaltluft in Süddeutschland etwa einen Tag später eintrifft.“

Aber warum bezeichnet man Märtyrer als Eisheilige?

Die Bezeichnung findet ihre Wurzeln in einer alten Bauernregel. Danach konnte aufgrund von Jahrhundert langer Beobachtung festgestellt werden, dass in der Zeit vom 11. bis 15. Mai nachts noch mit Bodenfrost zu rechnen war. Was sich genau beim Wetter abspielt, erklärt die Seite www.eisheilige.info sehr schön:

Meteorologisch betrachtet kann dies damit erklärt werden, dass ab Anfang Mai die Temperaturen am europäischen Festland meistens bereits recht hoch sind. Der Kontinent erwärmt sich zu diesem Zeitpunkt sehr schnell. Da sich das Meer allgemein langsamer erwärmt als der Kontinent, kommt es zu Temperaturdifferenzen zwischen Festland und Ozean: Es entstehen Tiefdruckgebiete. Die Luftmassen verschieben sich und die warmen Luftströmungen des Festlands ziehen nach Norden. Dadurch werden wiederum eiskalte Luftströmungen aus den Polargebieten auf das Festland gedrückt. Sind die Nächte sternenklar, kann es auch teils zu Nachtfrost kommen.

Die Eisheiligen lassen demnach weniger Rückschlüsse auf den eisigen (unverrückbaren) Charakter der genannten Märtyrer schließen, als vielmehr auf die Tatsache, dass an den Gedenktagen dieser Herrschaften die sternenklaren Nächte kalte Luftmassen Tür und Tor öffnen und so jungen Pflanzentrieben gefährlich werden können. Dies war und ist für Landwirte und Winzer eine wichtige Erkenntnis.

Daher existieren auch folgende Bauernregeln beziehungsweise Redewendungen:

Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifazius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.
      oder
Ist Sankt Pankratius schön, wird guten Wein man sehn.

Allerdings kommt eine Regel nie ohne Ausnahme daher.
Die Ausnahme oder mehr die Fußnote zu den Eisheiligen ist, dass die Gedenktage dieser Heiligen auf Anfang Mai festgelegt wurden. Die Wetterphänomene konnten sich bis 1582 auch zu diesem Zeitpunkt ereignen. Ab diesem Zeitpunkt galt eine andere Zeitrechnung: der gregorianische Kalender, benannt nach Papst Gregor XIII.
Dieser Kalender, der den julianischen ablöste, verkürzte in einer Weise die bis dahin geltende Zeitrechnung, so dass die „gefährliche“ Kälte sich heutzutage um circa 10 Tage nach hinten verschoben hat und um den 20. Mai stattfindet.

Passen Sie also Mitte Mai besonders auf Ihre jungen Triebe auf. Ihre Kinder können Sie zu dieser Zeit mit leckerem Eistüten verwöhnen.

Auf eine schöne Eiszeit.

Ihre Katrin

Auf zum Blocksberg

Mama, Du bist eine böse Hexe und ich bin eine liebe“, sagte kürzlich meine Tochter zu mir und verteilte damit die Rollen für ihr nächstes Spiel.

Wieso, muss ich denn eine böse Hexe sein?“, fragte ich.

Sie überlegte kurz. Dann meinte sie: „Na, dann bist Du eine liebe Hexe und ich bin auch eine liebe Hexe.“ Prima. So schnell lassen sich Charaktere tauschen.

Mama-Hexe, wohin fliegen wir jetzt?“, fragte die kleine Hexe und führte einen kurzen Tanz auf ihrem imaginären Besen vor.

Na, zum Blocksberg natürlich.“

Hurra, zum Blocksberg“, jubelte die kleine Hexe: „Wo ist der?“

Im Harz.“

Im selben Moment war mir war klar, was nun kommen musste. „Der Harz“ war ebenso wie der „Blocksberg“ ein großes Unbekanntes, das erforscht werden wollte. So prasselte dann auch eine endlos erscheinende Reihe von Fragen rund um das Thema Hexen, Zauberei und Blocksberg auf mich ein. Nur mühsam konnte sich die Mama-Hexe aus dieser Fragenlawine befreien.

Erschöpft schliefen kleine Hexe und Mama-Hexe an diesem Tag ein. Nur eine Sache beschäftigte mich noch Tage danach. Warum ist es der Harz, der für seinen Hexentanzplatz so bekannt ist?

Das Walpurgisfest, also der 30. April, sei ein traditionelles europäisches Fest, dessen Ursprünge bis in die vorchristliche Zeit zurückreichten, so der Harzer Tourismusverband auf seinen Online-Seiten. „Bereits vor 1.000 Jahren feierten die „Ureinwohner“ des Harzes ein Frühlingsfest, an dem durch verschiedene Opfergaben der oberste Germanengott Wodan geehrt und der Frühling begrüßt wurde“, heißt es weiter.

Dieses heidnische Fest wurde durch die Christianisierung verboten. Manche meinen sogar, dass die Kirche erst den Eindruck in der Bevölkerung geschürt hätte, Frauen mit medizinischen Kenntnissen hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Der (Aber)Glaube über diese Frauen wurde so eindrücklich gesät.

Kirchlich gefeiert wurde hingegen die Heiligsprechung der englischen Äbtissin Walburga – auch Walpurga geschrieben – am 1. Mai, weiß Wikipedia. Sie gilt als Schutzpatronin der Bäuerinnen und Mägde und dient als Namensgeberin. Der heiligen Walburga werde ebenfalls nachgesagt, dass sie die Menschen vor Hexen bewahre.

Apropos Hexen: Der Harzer Tourismusverband geht speziell beim Hexentanzplatz im Bodetal von einem altsächsischen germanischen Kultort aus. Dieser Austragungsort für heidnische Bräuche wurde durch die christlichen Franken verboten. Die Sachsen ließen sich dies nicht gefallen, und sollen sich verkleidet sowie mit Besen und Heugabeln bewaffnet haben, um so die aufgestellten Wachen von ihrer Kultstätte zu verjagen. Das Ergebnis: Die geflohenen Wächter berichteten vom schrecklichen Treiben der Hexen und des Teufels auf diesem Berg.

Wer sich noch heute vor Hexen schützen will, der kann dies beispielsweise durch geweihte Glocken oder gekreuzte Reisigbesen vor der Haustür tun.

Andere wiederum freuen sich aufs Fürchten und Gruseln.

Der Hexentanzplatz lädt jährlich dazu ein. Zahlreiche Hexen und auch ein paar Teufelsgestalten geben sich bei dem großen Treiben die Ehre.

Übrigens ist Goethe an allem schuld. Durch sein Werk „Faust“ ist dieses Fest erst richtig populär geworden. Deswegen verwundert es nicht weiter, dass dieses Theaterstück als Rockoper in diesen Tagen inszeniert wird.

Insgesamt können Harz-Besucher unter 20 Orten ihren Lieblingsplatz wählen, an dem sie die Walpurgisnacht gruselig begehen wollen.

Schaurig-schön wird es bestimmt. Für alle Angsthasen sei noch gesagt: Die beiden Harzer GreenLine Häuser bieten auch zu anderen Zeiten vielfältige und spannende Entdeckungstouren durch den Harz an, ganz ohne Gänsehaut.

Gruselige Grüße,

Ihre Katrin

Gut für Wohnung und Seele

Gestern Abend passierte es doch noch. Passend zum Feierabend lukte die Sonne nach Tagen der Abstinenz durch die Wolken und verzauberte meinen Balkon in ein kleines Paradies.

Zufrieden seufzend holte ich rasch eine Polsterauflage, legte sie auf einen Gartenstuhl, dem man die Winterwochen noch ansah, und machte es mir bequem.
Herrlich! Die Sonne schien auf mein Gesicht, ich hörte den Vögel beim Zwitschern zu, und merkte, wie ich selbst innerlich aufblühte.

Wärme und Helligkeit waren genau die zwei Sachen, die ich in den letzten Wochen am meisten vermisste. Bislang stand ich bei grauem Himmel auf, und ging bei grauem Himmel ins Bett. Mehr oder weniger. Jeden Tag nahm meine Unlust zu, und ich wollte nur noch schlafen. Bloß keine Aktivität:

Frühjahrsmüdigkeit

, so las ich schließlich bei der Apotheken Umschau online, trete häufig auf, wenn das Wetter verrückt spiele, und es zu mehreren Warm-Kalt-Perioden käme.

Der Körper benötige Zeit, um sich langsam an die wärmeren Temperaturen zu gewöhnen. Die Blutgefäße weiten sich dann, und der Blutdruck sinke ab. Daher die Müdigkeit. Außerdem sorge die erhöhte Konzentration des Schlafhormons Melantonin für zusätzliches Schlafverlangen.

Experten raten deshalb zu Bewegung: am besten draußen, am besten bei schönem Wetter.

Dann würde das Hormon Serotonin frei gesetzt, dass für die Aktivierung des Körpers verantwortlich sei:

Und wenn ich dann ganz viel Licht getankt und mich genügend bewegt habe, könnte ich meine gute Laune und das Serotonin dazu nutzen, um unsere Wohnung ebenfalls frühlingsfein zu gestalten.

Frühjahrsputz

sorge nämlich nicht nur für saubere Ecken und wohl sortierte Kleiderschränke, sondern auch für gute Laune, meint OM Yoga-Lehrerin Kristin Rübesamen auf yogaeasy.de. Loslassen und im Moment zu sein, das seien erstrebenswerte Ziele, so die Yoga-Lehrerin: „Unser Körper macht es uns übrigens vor, jeden Tag bilden sich Zellen neu, unser Körper ist lang nicht so anhänglich wie unsere Seele.“

Falls Sie, wie ich, sich nun vornehmen, gleich morgen früh mit dem Frühjahrsputz zu starten, dem empfehle ich die zehn Putztipps auf bildderfrau.de.

Besonders wichtig ist der letzte Ratschlag: Bringen Sie sich selbst auf Vordermann.

Wenn Sie dabei Unterstützung benötigen, schauen Sie mal auf den Wellness-Seiten der GreenLine Hotels nach. Professionelle Hände in ruhiger und oftmals auch sonniger Umgebung können Wunder bewirken.

Ihre Katrin